Ja, das war er wirklich, dieser Sonntag: sehr Erfolgreich. Es fing schon extrem früh an, so um 01:00 Uhr, also eigentlich fast noch Samstag Abend, als mir beim Farmen nach Essenzen des Lebens ein [item]Seelenbewahrer[/item] in die Hände viel. Anstelle dass ich dort also anderthalb Stunden umsonst gefarmt hätte (es droppte nämlich keine einzige Essenz) habe ich doch locker-flockig in der Zeit etwas über 50G verdient. Nunja, danach habe ich erstmal eine Schlafpause eingelegt und mich einfach nur über den Drop gefreut. Doch was alles noch am Nachmittag passieren würde, das hätte ich mir nie im Leben vorstellen können oder bis dato wollen… » weiterlesen

An diesem schönen Sonntag entschied ich mich dazu, mit meinem frischen 27er Untoten Hexenmeister ein wenig in Ashenvale zu questen. Gesagt getan, gleich drei bis vier Quests am Splintertree Posten abgegeben und erledigt, und auch einige PVPler vernichtet. Mit einem Gildenbruder ging ich zur Blackfathom Depth um drei weitere Quests in der Instanz zu erledigen.

Schnell fanden wir auch eine Gruppe, und so konnten wir (1 Krieger, 2 Hexenmeister und 2 Schamanen) den Weg bis zum Kern in nur 15 Minuten freikämpfen. Kurz darauf hatten wir Baron Aquanis beim Kern beseitigt und wollten den Kern bergen, aber der andere Hexenmeister hatte seine Nether auf “AGGRO” gestellt. Das Resultat war verheerend, indem uns gleich 8 von den Twilight Magiern im Bündel angriffen. Also gleich noch mal rein, durchgelaufen, und schnell weitergekämpft. Aber gerade während des Kampfes dachten sich gleich Mitspieler, dass sie aufhören müssten, weil es Abendessen gebe.

Ich kann es ja verstehen, wenn man an die häuslichen Sitten und das “Real Life” gebunden ist, aber dann stürzt man sich doch nicht in eine Instanz-Gruppe und geht nach 30 Minuten. Die Suche nach weiteren Mitstreitern dauerte weitere 30 Minuten, und die Gegner fingen langsam an wieder neu zu spawnen. Weil gerade die neuen Mitstreiter es nicht verstanden hatten, in die Instanz zu kommen oder wie das Teleporten von Hexenmeistern funktioniert, haben wir abgebrochen. Ich habe innerlich schrecklich geweint und bin mit meinem Gildenbruder ins nächste Gasthaus geportet. Was für ein schlechter Schnitt - nur ein Level höher und drei unwichtige grüne seelengebundene Sachen gefunden, und auch nur 2 Quests erledigt. Nun bin ich bei Level 28 und habe auch nur 1 Gold plus gemacht. Ich hatte mehr erwartet und bin wirklich enttäuscht von den anderen Mitstreitern.

Was lernen wir daraus? Keine Instanz betreten, wenn irgendwelche Essenszeiten anstehen. Keine Instanz betreten, wenn man mit wildfremden Spielern zusammen ist. Keine Instanz betreten, wenn die Healer nicht alles einsetzen, was sie könnten. Keine Instanz ohne mehr als nur 1 Gildenmitglied betreten. Keine Instanz betreten ohne Lootregeln 10 Mal erklären. Keine Instanz betreten. Keine Instanz betreten! Jedenfalls nicht mehr heute… ;)

Meiner Meinung nach im Abendlicht eine wunderschöne Greifenroute: » weiterlesen

Nachdem ich noch eine lange Durststrecke durch die Wartezeit auf ein Exemplar über den Sommer hinweg aushalten musste, durfte ich endlich beginnen. Ich spiele seit fast einem Monat World of Warcraft.

Zu meiner Person
Mein Name ist Mike Schnoor und ich bin gebürtiger Flensburger. Mit meinen 26 Jahren studiere ich zur Zeit an der Universität Flensburg “International Management” und habe nur noch ein weiteres Semester bis zum Bachelor Titel, bevor ich in das Master Studium wechseln kann. Ich selbst bin ebenfalls seit geraumer Zeit ein Blogger, und hatte jetzt den Entschluss gefasst, auch hier im Living in WoW Blog mitzuwirken.

WoWScrnShot_TelagorZu meinem Charakter
Mein Charakter heißt Telagor und ist ein 34er Jäger der Nachtelfen - nur zur Zeit ohne eine Gilde. Die alte Gilde, in welche ich am zweiten Tag meines Lebens wechselte, bestand nur aus einfachen Anfangs-Leveln und die meiste Zeit waren doch nur eine Handvoll Spieler zu sehen. Vielleicht sieht jemand von einer gut funktionierenden Gilde meinen versteckten Hilferuf!

Die beiden Kontinente habe ich zu fast 1/3 gesehen und hatte auch schon einige Kontakte zu der Horde. Jedoch speziell der Krieg mit der Horde kommt nicht so wirklich ins Laufen, vielmehr sind die meisten Hordler, denen man begegnet, nur kaum stärker als man selbst, und viele der freundlich gesinnten Spieler sind einfach zu schwach, um sie ehrenvoll zu besiegen. Ja, das Leben auf Sen’Jin (Normal) war bisher immer recht einfach gestaltet gewesen, zumal die Horde mit der Allianz wenig zu tun hat. Man rennt aneinander vorbei, oder versteckt sich kurzfristig, sofern man als treues Mitgliede einer Fraktion im PVP Modus erspäht werden könnte. Irgendwie änderte sich das ganze am gestrigen Abend. Vielleicht liegt es daran, dass mittlerweile Sen’Jin seit kurzem mit einer hohen Bevölkerung gerüstet ist.

Krieg
Ich war auf Reisen in Desolace und kämpfte mich durch ebenbürtige Wildtiere, als die Weltverteidigung zur Verteidigung bei einem massiven Angriff auf Astranaar rief. Der Zufall war mir hold, und ich nutzte meinen Ruhestein und teleportierte in das Gasthaus des kleinen Ortes in Ashenvale. Meine Augen erblickten ein wahres Gemetzel unter den Wachen und wenigen Allianzlern mit 20 Hordlern.

Das Dorf wurde überfallen. Sofort nahm ich meinen Bogen und schickte Rodent, meine Katze, gegen die nächstbesten Zauberkünstler der Horde, die im Hintergrund ihre Bannsprüche und Unterstützung für die Nahkämpfer schickten. Wenige Sekunden später wurde ich entdeckt und starb. Weitere Allianzler trafen ein, und schon bald schlug der Angriff in eine Flucht der Horde um. Sie formierten sich erneut nahe des Brachlandes, bevor sie wieder zurück kamen und ein weiteres Mal vernichtet wurden.

WoWScrnShot_Zug1Unsere eigene Gegenoffensive war leider ein schlechter Schlachtzug, und die Koordination lies ein wenig zu wünschen übrig, jedoch für einen fast 3-4 Stunden andauernden Kampf war es ein feines Gemetzel.

Als die Angriffe in Astranaar und die Gegenangriffe auf Crossroads erfolgten, riss ich selbst über 60 Hordler in den Tod, und einige unserer 50er Spieler konnten fast das Doppelte erledigen. Wieder zurück in Desolace legte ich mich am nahen Mondbrunnen schlafen. Nur ein Gedanke ging mir durch den Kopf: Leveln!

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