habe vor einiger Zeit mit David, einem Redakteur einer angehenden, neuen Spielezeitschrift telefoniert, der mich um Unterstützung gebeten hat. Da er sich ok angehört hat, habe ich ihn gebeten, mir eine Mail zukommen zu lassen, damit ich die hier veröffentlichtlen kann. Und here we go:

Ich suche für einen Artikel erfahrene WoW-Spieler, die sich zurzeit auf den Testservern herumtreiben und vielleicht schon das neue Naxxramas-Dungeon besucht haben. Ich brauche Meinungen und Einschätzungen von Leuten, die vor Ort waren und die Veränderungen in Patch 1.11 vernünftig einschätzen können. Am liebsten wären mir Spieler mit High-End Raid-Erfahrung, die vielleicht sogar mit der ganzen Gilde auf das Test-Realm gegangen sind und/oder Naxxramas-Raids planen, sobald das neue Patch live ist.

Nur noch mal kurz zum Hintergrund: Ich bin Redakteur beim Bauer Verlag, wir bereiten ein neues Games-Magazin vor und möchten die Spieler-Community in unsere Artikel mit einbeziehen. Unter den Lesern von Living in WoW sind sicher einige echte Experten – jetzt hoffe ich, dass die sich bei mir melden. Einfach eine Mail an david.mohr@bauerverlag.de schicken, Charaktername, Klasse, Server, Gilde und Gildenwebsite dazu schreiben, ich antworte dann, so schnell es geht.

Viele Grüße,
David Mohr
Inter Games KG
Redakteur

Joi, erfolgreicher Geschäftsmann, in einem Artikel namens World of Warcrack bei Wired.com:

I started playing a year ago and have become custodian of We Know, a guild of about 250 people worldwide: medics, CEOs, bartenders, mothers, soldiers, students. We assemble in-game to mount epic six-hour raids that require some members to wake at 4 am and others to stay up all night. Outside the game, we stay in touch using online forums, a wiki, blogs, and a mailing list – plus a group voice chat, which I’ve connected to my home stereo so I can hear the guild’s banter while I’m cooking dinner. I have never been this addicted to anything before. My other hobbies are gone. My daily blogging regimen has taken a hit. And my social life revolves more and more around friends in the game.

Schöner Zeitungsartikel von Roland Austinat (einem bekannten Computerspiele Redakteur) in der ZEIT, ein Ausschnitt:

10:00 Uhr Morgens
Bedeckter Himmel in San Francisco. Über dem Kontinent Azeroth scheint dagegen die Sonne. Ich schwinge mich auf den Rücken eines Greifvogels und fliege an den Südzipfel des Kontinents, ins Piratennest Booty Bay. Dort will ich einen von vier seltenen Fischen fangen. Bringe ich alle vier zum Meisterangler Nat Pagle, verrät er mir zur Belohnung neue Angeltricks. Nette Überraschung: Am Strand treffe ich die Gnomen-Magierin Agnost. »Ich muss für eine Mission zehn Bündel Schilfgras auftreiben«, sagt sie. »Kannst du mir helfen, diese Naga-Wasserwesen zu erlegen? Die haben das Schilf in ihren Taschen.« Ehrensache. Wir jagen mit vereinten Kräften, wenig später hat Agnost ihr Schilfgras beisammen. Sie bedankt sich, »alleine hätte ich dafür mindestens noch eine Stunde gebraucht«, und zieht ihres Weges, während ich die Angel auswerfe. Gern geschehen. Denn hinter der Digitalfigur verbirgt sich kein Zufallsgenerator im Inneren meines Computers, sondern Joan McDonald, ein Mensch, eine Australierin. Ich weiß zwar nur, wie Agnost, nicht aber Joan selbst aussieht. Trotzdem haben wir in den vergangenen 14 Monaten über Papstwahl, Weltpolitik und unsere Jobs geplaudert – ohne einander auch nur einmal getroffen zu haben.

via Söldner des Schattens

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