Nachdem ich gestern von Björn den Tipp bekommen habe, wo ich Geißelsteine solo farmen kann war ich also erstmal im Fungustal unterwegs. Leider kein Wasser dabei, was mich dazu brachte, zurück nach IF zu porten. Im TS waren grad zwei von uns im Alteractal und wollte anschliessend irgendwie weiter PvP machen, ich hatte mich zwischendurch für das Arathibecken angemeldet. Nachdem wir dort zu dritt aus unserer Gilde eine Schlacht verbracht hatten haben wir uns den anderen beiden angeschlossen, um um 21 Uhr die Arena in Stranglethorn zu übernehmen…

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Bei einem anderen Paladin aus der Gilde hab ich vor einigen Wochen den [item]Eisstachelspeer[/item] gesehen, der mir daraufhin nicht mehr aus dem Kopf ging. Wäre der Besitz dieser Waffe doch eine ziemliche Steigerung … :)

Ich erfuhr, dass man den Speer im Alteractal bekommen würde. Man müsste „nur“ gewinnen (das muss ich aber irgendwie falsch verstanden haben; dazu später mehr).

An den letzten Wochenenden schaute ich daher immer wieder mal nach, ob das Alteractal offen hatte … was aber nicht der Fall war. Gestern nachmittag aber konnte ich mich endlich zumindest mal anmelden. Und für mich völlig überraschend stand ich 30 oder 40 Minuten später zum ersten Mal in besagtem Tal.

Nach einigen Minuten der Orientierungslosigkeit schloß ich mich einer Gruppe an. Gemeinsam mit den anderen Spielern verteidigten wir eine ganze Weile einige unserer Stellungen: Immer und immer wieder griff die Horde an – und jedesmal konnten wir sie erfolgreich abwehren.

Irgendwann begannen wir aber, den Spieß langsam umzudrehen: Einige Gruppen, zu der zufällig auch meine Gruppe gehörte, fingen auf dem „Feld des Kampfes“ angreifende Hordler ab und überwältigten sie ohne große Probleme.
Der Gegenangriff hatte begonnen … und sollte von Spielern und NPCs der Horde nicht mehr aufgehalten werden können.

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Anfang der letzten Woche hab’ ich zum ersten Mal das Arathibecken betreten (davor war ich innerhalb von 60 Leveln immerhin ein- oder zweimal in der Warsongschlucht).

Während ich die anderen Spieler mit meinen Fünf-Minuten-Buffs belegte, wurde ich eine Gruppe eingeladen. Kurz darauf öffneten sich die Tore und die Schlacht begann. Ich wußte allerdings nicht, was ich tun sollte und ritt einfach mal den anderen Gruppenmitgliedern hinterher.

Ich erkannte schnell, dass es mehrere Orte wie beispielsweise Mine oder Schmiede zu erobern – und vor allen Dingen zu halten – gilt. Je nachdem wieviele dieser Orte die jeweilige Fraktion besetzt hält, desto mehr Ressourcen sammeln sich automatisch an. Die Fraktion, die zuerst 2000 Ressourcen sammeln konnte, gewinnt. So weit liege ich doch richtig, oder?

Inzwischen habe ich ein paar Schlachten hinter mir. Ausser einer hat die Allianz alle Runden verloren.
Es waren keine knappen Ergebnisse, wie ich es mir wünschen und was ja auch den Spielspaß und die -spannung erhöhen würde. Nein, wir wurden jedesmal von der Horde richtig übel fertiggemacht; der Punkteunterschied bei den gesammelten Ressourcen war oft gravierend.

Dabei sah es am Anfang einer Schlacht fast immer recht gut aus. Aber (erstmalige) Eroberung und Verteidigung bzw. „Neueinnahme“ eines Ortes sind nunmal nicht das Gleiche …
Teilweise hatten wir vier Basen in unserer Hand. Aber jedesmal haben wir sie auch wieder verloren.

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Was soll man dazu sagen ?

Wozu?

Na zum dem hier!

Krass!

Nachdem ich noch eine lange Durststrecke durch die Wartezeit auf ein Exemplar über den Sommer hinweg aushalten musste, durfte ich endlich beginnen. Ich spiele seit fast einem Monat World of Warcraft.

Zu meiner Person
Mein Name ist Mike Schnoor und ich bin gebürtiger Flensburger. Mit meinen 26 Jahren studiere ich zur Zeit an der Universität Flensburg “International Management” und habe nur noch ein weiteres Semester bis zum Bachelor Titel, bevor ich in das Master Studium wechseln kann. Ich selbst bin ebenfalls seit geraumer Zeit ein Blogger, und hatte jetzt den Entschluss gefasst, auch hier im Living in WoW Blog mitzuwirken.

WoWScrnShot_TelagorZu meinem Charakter
Mein Charakter heißt Telagor und ist ein 34er Jäger der Nachtelfen - nur zur Zeit ohne eine Gilde. Die alte Gilde, in welche ich am zweiten Tag meines Lebens wechselte, bestand nur aus einfachen Anfangs-Leveln und die meiste Zeit waren doch nur eine Handvoll Spieler zu sehen. Vielleicht sieht jemand von einer gut funktionierenden Gilde meinen versteckten Hilferuf!

Die beiden Kontinente habe ich zu fast 1/3 gesehen und hatte auch schon einige Kontakte zu der Horde. Jedoch speziell der Krieg mit der Horde kommt nicht so wirklich ins Laufen, vielmehr sind die meisten Hordler, denen man begegnet, nur kaum stärker als man selbst, und viele der freundlich gesinnten Spieler sind einfach zu schwach, um sie ehrenvoll zu besiegen. Ja, das Leben auf Sen’Jin (Normal) war bisher immer recht einfach gestaltet gewesen, zumal die Horde mit der Allianz wenig zu tun hat. Man rennt aneinander vorbei, oder versteckt sich kurzfristig, sofern man als treues Mitgliede einer Fraktion im PVP Modus erspäht werden könnte. Irgendwie änderte sich das ganze am gestrigen Abend. Vielleicht liegt es daran, dass mittlerweile Sen’Jin seit kurzem mit einer hohen Bevölkerung gerüstet ist.

Krieg
Ich war auf Reisen in Desolace und kämpfte mich durch ebenbürtige Wildtiere, als die Weltverteidigung zur Verteidigung bei einem massiven Angriff auf Astranaar rief. Der Zufall war mir hold, und ich nutzte meinen Ruhestein und teleportierte in das Gasthaus des kleinen Ortes in Ashenvale. Meine Augen erblickten ein wahres Gemetzel unter den Wachen und wenigen Allianzlern mit 20 Hordlern.

Das Dorf wurde überfallen. Sofort nahm ich meinen Bogen und schickte Rodent, meine Katze, gegen die nächstbesten Zauberkünstler der Horde, die im Hintergrund ihre Bannsprüche und Unterstützung für die Nahkämpfer schickten. Wenige Sekunden später wurde ich entdeckt und starb. Weitere Allianzler trafen ein, und schon bald schlug der Angriff in eine Flucht der Horde um. Sie formierten sich erneut nahe des Brachlandes, bevor sie wieder zurück kamen und ein weiteres Mal vernichtet wurden.

WoWScrnShot_Zug1Unsere eigene Gegenoffensive war leider ein schlechter Schlachtzug, und die Koordination lies ein wenig zu wünschen übrig, jedoch für einen fast 3-4 Stunden andauernden Kampf war es ein feines Gemetzel.

Als die Angriffe in Astranaar und die Gegenangriffe auf Crossroads erfolgten, riss ich selbst über 60 Hordler in den Tod, und einige unserer 50er Spieler konnten fast das Doppelte erledigen. Wieder zurück in Desolace legte ich mich am nahen Mondbrunnen schlafen. Nur ein Gedanke ging mir durch den Kopf: Leveln!

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