Ich muss ja mal sagen…
von Pieter Walsweer am 04.07.2005 um 10:21 Uhr[1] Kommentar | abgelegt unter Orte
Ganz nett, die Stadt der Untoten, Under City:

auf den ersten Blick!
Sieht überraschenderweise nicht sehr morbide aus, ok, hier und da muss man eine Tür ölen oder mal ein Fensterglas einsetzen, aber sonst ist’s prima. Wehe aber, man betritt dann Undercity wirklich, dann sieht es ganz anders aus. Doch der Reihe nach, ich war zunächst zu dumm, den Weg zum Kriegerviertel zu finden, um mir beim Waffenmeister den Umgang mit Schwertern beibringen zu lassen. Irgendwie ist für einen Besucher die Wegführung leicht irritierend. Auf der Karte ist das Kriegerviertel „links oben“. Nur da wo ich und das Kriegerviertel hätte sien wollen, waren nur Mauern. Es gab auch keinen Durchgang, denn ich hatte die Mauern selbst nach Geheimtüren durchsucht. Also begab ich mich Richtung Mitte, eventuell könnte ich da einen Weg finden. Kann ja sein, daß Untote anders als wir denken und auch bauen. So stieß ich auf den Thronsaal, wie ihr an den Bilder sehen könnt. Und tatsächlich, nach Westen ging ein unbeleuchteter Gang ab.
Hey, da stehen zwei eklig und wirklich abscheulich riechende Wachen herum, man stellt sich an ein Tor, das auf einmal nach oben gleitet und einen Schritt weiter findet man sich in einem runden Raum wieder, eine Sackgasse? Warum aber die Wachen? Der Boden leuchtet verdächtig grün und .. wuaahhhhhhhh… er gleitet weg! Eine Falltür! Panik! Ich habe mich schnell an den Rand gerettet und dort festgeklammert, während ich unter mir einen tiefen, dunklen Schacht erblicken konnte. Das konnte kein Eingang sein, das mußte eine Falle sein. Na ja, bis dann wieder die Tür aufglitt und ein weiterer Beuscher den Raum betrat. Ich glaube, er erschrack vor mir etwas, denn ich sah wohl komisch aus, wie mich an den Mauerfugen festgekrallt hatte, doch .. Moment… wieso fiel der nicht den Schacht herunter? Ach, der grüne Boden war wieder da… ob das etwa doch… der Besucher zumindest stand seelenruhig da drauf. Sollte ich ihn warnen oder die Klappe halten? Ich beschloss wenigstens dieses eine Mal den Held zu mimen und stellte mich ebenfalls auf die grüne Platte. Und siehe da: Wir setzten uns in Bewegung! Woher sollte ich wissen, daß es sich um einen unterirdischen Aufzug handelt? Wir in Thunder Bluff kennen natürlich Aufzüge, doch da kommt keiner auf die Idee, einen Aufzug in die Erde einzubuddeln. Wozu auch? Wir leben hoch oben auf dem Bergplateau. Nun denn… die Stadt überraschte mich erneut. Unten angekommen fand ich die Bestätigung: Ein Schild sagte mir, ich sei im Handelsviertel. Sehr gut, da konnte das Kriegerviertel nicht mehr weit sein. Ich Idiot, natürlich! Undercity entstammt einer uralten Sprache und bedeutete – es fiel mir siedend heiss ein – „unter der Stadt“.
Unten wanderte ich zunächst neugierig umher, als ich markerschütternde Schreie und darauffolgendes Lachen vernahm. Ich zückte sofort meine Axt, um dem armen Geschöpf zur Seite zu stehen. Mit meinen 540Kilo bog ich wutschnaubend um die Ecke, doch statt das Blut meiner Feinde zu vergießen und Schrecken zu verbreiten, gefrierte mir das Taurenblut in meinen Adern bei diesem Anblick:

Mehrere Untoten zogen einem unbeschreiblichen Etwas die Haut bei lebendigen – wenn es das überhaupt war – Leibe ab. Ich wendete mich angeekelt ab. Untote haben also doch nicht mehr als Hörner im Schrank. Die Schreie werden mich noch lange verfolgen. Ich beeilte mich, den Waffenmeister zu finden. Er wies mich zügig in die Geheimnisse ein und so schnell es ging, verließ ich die Stadt wieder und nahm das Luft-Segelschiff nach Hause. Als wir uns über dem Meer befanden, fühlte ich mich erheblich wohler und sog die frische Luft tief in meine Lungen ein. Ich weiss nicht, wann mich Geschäfte wieder nach Undercity bringen, doch ich hoffe, es möge noch lange dauern.
Ich versuche derzeit, mich mit meiner Kriegerin und meiner Magierin abzuwechseln. Heute juckte es in den Fingern, Makara ging wieder an den Start. Immer noch im Silberwald, finde ich die Quests dort ganz schön knackig. » weiterlesen
Ganz angespornt von gestern habe ich mich heute wieder um meinen Troll Schurken gekümmert. Er zählt inzwischen 19 Lenze und ist knapp vor der nächsten großen Schwelle – der 20. Nachdem ich gestern Einschlag bei den Harpyen genau ein Quest hinterher gehinkt bin musste dies natürlich sofort aufgeholt werden. Nur durch alle Gegner auf dem Weg zur Cheffin wollte ich mich natürlich auch nicht durchkämpfen. Was macht man also als fieser Schurke? Richtig, hintenrum anschleichen. In diesem Fall über den Berg dahinter…
Während Jona geschichtliches aus Warcraft 3 festgehalten hat, treibe ich mich derzeit mit meiner Magierin im Silberwald herum. Bären, Worgs, Zombies und Arugals Brut treibt dort ihr Unwesen, und ich bin schon sehr gespannt auf Arugal selbst. Sehr unschön ist Arugals Sohn, der dort durch den Wald wandert, und überall auftauchen kann. Stufe 24 Elite, hat mich auf Stufe 14 mit zwei Schlägen zerlegt. Beim nächstenmal gibt’s dann auch einen Screenshot von ihm.
Silberwald an sich ist schon sehr stimmig, sehr verspukt, dunkel und hübsch. Ähnlich wie Duskwood, aber eine Spur hübscher, meiner Meinung nach.
Mittlerweile ist Makara auf Stufe 16, und musste vorhin einen Zwischenstopp einlegen, um neue Zaubersprüche zu lernen und eine neue Magierquest zu erhalten. Auf dem Weg ins Apothekarium bin ich mal wieder an folgender Kreatur vorbeigekommen, dessen Schleim die Kanäle von Undercity nun füllt, und alles in grünes Licht wirft.
Ja, als Untote fühlt man sich in Undercity richtig wohl. ;)
Ich sollte noch meinen Eindruck erwähnen, dass auf der Hordenseite von RvD sehr sehr wenig RP betrieben wird. Schade.
Hallo!
Eben war ich mit Larnus das erste mal im alten Lordaeron.
Ich war zwar schonmal da, aber mir ist das erstmal aufgefallen, dass mir der Eingang bekannt vorkommt.
Die Glocken, der Glockenturm, dann der lange Gang und schließlich der Thron. Richtig – das genial Video am Ende der Menschenkampange in Warcraft 3 – Arthas kehrt heim, die Glocken schlagen, noch wird er mit Blumen beworfen, doch dann, in der Halle, zieht er sein Schwert, Frostmourne, und tötet seinen Vater.



Noch was zum Priester selber – ansich gefällt mir der Priester super, die Rolle, die ich mir ausgedacht habe, gefällt mir, er macht auch sonst Spaß, nur bin ich immer so schnell hinüber – da muss man erstmal umdenken, vom Schurken. Ich hoffe aber, dass ich Andrea bald eingeholt habe, dann gehts sicher einfacher.
Achja, nicht Lust mal ins Rollenspiel reinzuschnuppern ?! Rat von Dalaran, ich mache gerne auch noch einen neuen, dann können wir gemeinsam starten.
Jona
Edit: Kleiner Bildfehler ;)
Eine Gruppe für Maraudon zu finden ist gar nicht so leicht. Vielleicht weil es so weit weg ist. Weil es so unglaublich gross ist. Weil man lieber in Zul’Farrak questet und dann auf den Tempel wartet. Weil es ganz schön eklig da ist. Weil… Keine Ahnung. Ich hab nach über einer Stunden jedenfalls endlich eine gefunden. Vorher noch schnell Quests gehohlt (Pariah) und getauscht (Legenden, etc.), dann ging’s los.
Angst ist vielleicht übertrieben, aber so ganz geheuer sind mir die auch nach drei Monaten WoW noch nicht. Meine ersten Gehversuche habe ich im Ragefire-Abgrund und den Höhlen des Wehklagens betrieben, beidesmal unterbesetzt, beidesmal unbefriedigend. Weil ich aber WoW vollständig erleben möchte, wurde Nalene geschaffen, mein Wannabe-Tank. Und so ging es dann letzte Woche in die Todesminen, was noch schlimmer war als meine Horden-Erfahrungen. » weiterlesen
Gestern abend habe ich mich weiter an meiner neuen Magierin versucht, die jetzt stolz Stufe 13 erreicht hat und jetzt im Silberwald unterwegs ist. Um das Kapitel Tirisfal abschliessen zu können, bedurfte es der Unterstützung von Calamitas, Untoten Priester, und eines orkischen Jägers, in der Familiengruft der Familie Agamand. Kein schönes Fleckchen, um allein hineinzuziehen. Der Priester bat danach noch um ein wenig Unterstützung, und da ich aus leidiger Erfahrung weiß, wie unschön es als junger Priester ist, zog ich mit ihm. Nichts besonderes, ausser das der Gute brandneu in WoW ist, und ich meine großzügige Ader entdeckt habe. Drei Leinentaschen gab’s als Geschenk von mir, und die Erledigung von ca. 4 Quests, inklusive gemeinsamer Reise zum Silberwald. Danach hatten wir noch einen gemeinsamen Fledermausritt nach Undercity, und mir wurd ganz warm ums Herz, als Calamitas begeistert auf den rasanten Flug reagierte, war es doch sein erster. Und so ging ich mit einem seligen Lächeln aus dem Spiel, denn ich erinnerte mich, wie ich mit grossen Augen meine ersten Spieltage in Azeroth verbracht habe. War nett!
Nach dieser Geschichte, hier ein Screenshot meiner hübschen mit den tollen Beinen, wie sie derzeit gerüstet ist:
Sieht nicht sonderlich magisch aus, ich hätt lieber ne schicke Robe, aber dieses Hemdchen ist um vieles besser als die alte Robe. Als Stoffie kann man es sich nicht erlauben, wählerisch zu sein. ;)
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