Mittlerweile habe ich Level 35 mit meinem Untoten Hexenmeister Xacrullixo erreicht, und queste zur Zeit im Arathihochland nebst dem dazugehörigen Schlachtfeld, was das Zeug hält. Und irgendwie fühlte ich mich heute dazu berufen, dem Schuld nachzutragen, was mir als kleinerer Charakter zutraf:

In den Feldern von Hillsbrad lauerten mir immer etwas höher gelevelte Allianz-Schurken auf, die mich dann angriffen, sobald ich im Kampf mit deren verbündeten NPCs verwickelt war. Sicherlich ist dies gang und gebe für einige Spieler, wenn sie sich als Schurken hochleveln möchten. Dennoch fand ich es sehr störend, wenn es um das Erledigen von der Kampf um Hillsbrad Questreihe ging.

Heute drehte ich den Spieß um und nahm kleinere frisch gebackene 30-32er aufs Korn, die die entsprechenden Quests an Go’Shrek’s Farm erledigen mussten. Es tat dem Ego gut, weil es gerade diejenigen Spieler waren, die vorher im Arathi Schlachtfeld an mir auch schon gescheitert waren. Oh Rache kann ja sooo süß sein! Und ich habe es genossen, wie das Adrenalin kurz in mir hoch schnellte, nur um zu sehen, wie schnell die Gesundheit von ihnen durch meinen Blutsauger aufgenommen wurde. ;)

Wie schon im vorherigen Posting zu erahnen war, war ich gestern in Stromgarde. Da wollte ich aber eigentlich gar nicht hin. Eigentlich wollte ich Fozruk erledigen. Der süsse kleine Riese, der durchs Arathihochland wandert, in Begleitung von drei treuen Kobolden. Da sich dafür aber keine Gruppe finden liess, hab ich meine Hilfe für Stromgarde angeboten. Wir waren dort gerade fertig und mussten nur noch zur Zuflucht, Quest abgeben. Aber was sehen meine Augen da? Fozruk, auf der Wanderschaft vom Kreis der westlichen Bindung zum Kreis der inneren Bindung. Direkt auf der Strasse bei Stromgarde. Meine Stromgarde-Gruppe, 43er Jäger, 37er Krieger und 40er Schurke, erklärte sich bereit, zu helfen, aber mir war schon klar, dass ich hier als Tank wohl draufgehen würde ohne Heiler. Egal, man ist ja Kriegerin.

fozruk

Ich bin die Dame in der Mitte. Fozruk und seine Kobold-Gang haben mich munter bearbeitet, während die drei anderen Fozruk mit Schaden in die Knie zwangen. Und dann fiel er auch! Ich stand zwar noch, aber nicht sehr lange, die Kobolde gaben mir den Rest. Die wurden dann aber von dem Rest der Gruppe schnell erledigt, und so konnte ich freudig diese Quest beenden.

Einen ähnlichen Screenshot gab’s ja schon vor Monaten vom Pieter, aber ich hinke halt mit allem ein wenig hinterher. ;)

Eine der mir verhasstesten Ecken von Azeroth ist das Arathi-Hochland. Die Landschaft ist wunderschön, die Vögel zwitschern, das Gras weht im Wind. Es könnte so schön sein. Wenn dort nicht die Ruinen von Stromgarde wären.

Ob Horde oder Allianz, ähnlich wie bereits im Redridgegebirge wird man hier so richtig mit Elite-Quests überhäuft. Ich hatte noch nie einen Charakter, mit dem man dort leicht Gruppen gefunden hätte. Die meisten Leute hängen in diesem Level-Bereich in Stranglethorn rum. Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass viele Leute diese Quests hier auslassen, was eigentlich schade ist. So ein schöner, geschichtsträchtiger Ort. Also hier mein kleiner Stromgarde-Führer für Allianz und Horde.

Stromgarde liegt heute in Ruinen. Einst der Hochsitz des Reichs von Arathor, einem der ältesten Königreiche der Menschen. Heute leben nur noch wenige Menschen in den Ruinen, nachdem König Thoras Trollbane unter mysteriösen Umständen verstarb. Sein Sohn Prinz Galen ist nun der Anführer derjenigen, die noch in den Ruinen verblieben sind und dort im Ostteil leben.

stromgarde_klein

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Anfang der letzten Woche hab’ ich zum ersten Mal das Arathibecken betreten (davor war ich innerhalb von 60 Leveln immerhin ein- oder zweimal in der Warsongschlucht).

Während ich die anderen Spieler mit meinen Fünf-Minuten-Buffs belegte, wurde ich eine Gruppe eingeladen. Kurz darauf öffneten sich die Tore und die Schlacht begann. Ich wußte allerdings nicht, was ich tun sollte und ritt einfach mal den anderen Gruppenmitgliedern hinterher.

Ich erkannte schnell, dass es mehrere Orte wie beispielsweise Mine oder Schmiede zu erobern – und vor allen Dingen zu halten – gilt. Je nachdem wieviele dieser Orte die jeweilige Fraktion besetzt hält, desto mehr Ressourcen sammeln sich automatisch an. Die Fraktion, die zuerst 2000 Ressourcen sammeln konnte, gewinnt. So weit liege ich doch richtig, oder?

Inzwischen habe ich ein paar Schlachten hinter mir. Ausser einer hat die Allianz alle Runden verloren.
Es waren keine knappen Ergebnisse, wie ich es mir wünschen und was ja auch den Spielspaß und die -spannung erhöhen würde. Nein, wir wurden jedesmal von der Horde richtig übel fertiggemacht; der Punkteunterschied bei den gesammelten Ressourcen war oft gravierend.

Dabei sah es am Anfang einer Schlacht fast immer recht gut aus. Aber (erstmalige) Eroberung und Verteidigung bzw. „Neueinnahme“ eines Ortes sind nunmal nicht das Gleiche …
Teilweise hatten wir vier Basen in unserer Hand. Aber jedesmal haben wir sie auch wieder verloren.

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